UNSERE FORSCHUNG: Arbeitsgrundlage und Dialog

STRESS-BEWÄLTIGUNG: Wie sich dIe Methoden                      GEGENSEITIG inspIrieren

So viel die Erkenntnisse in der Stressforschung seit Anfang des vorigen Jahrhunderts und eigene gesicherte Forschungen aus 30 Jahren schon ergeben haben: Es ist doch eine immer wieder spannende Erfahrung, wenn wir uns im Team aufmachen, Kurse, die jemand von uns leitet, wissenschaftlich zu begleiten und die Beobachtungen sowie die Teilnehmer-Fragebögen und -Tiefeninterviews dann gemeinsam auszuwerten. Um dabei einmal mehr festzustellen, wie sich Entspannen im Regenerieren stabiler Spannkraft als konstante Größe herauskristallisiert; und wie sich diese Fähigkeit zugleich quicklebendig und so verschieden in den am Üben aktiv Teilnehmenden ereignet.

 

  • Diese begleitenden Evaluationen sowie die nachgängigen Analysen, Erklärungen und Deutungen im Team sind nicht etwa nur der „Kopf“ der praktischen Arbeit – vielmehr ist auch diese wissenschaftliche Reflexion: Arbeit mit Herz: Daher lassen diese Reflexionen für die Praxis und für Vorträge, Aufsätze, Bücher buchstäblich die Herzen unserer Praktiker und Forscher höher schlagen.
  • Wie bereits beim Anleiten von Teilnehmern in Kursen und Fortbildungen geht es um ein gemeinsames, systematisches Bewusster Machen und damit um ein tieferes Erschließen von Entspannen und Spannkraft - als bedeutende Lebenskraft. 
  •      Dabei wird auch auf der Ebene des praktischen Anleitens – entgegen einem weit verbreiteten Verständnis von Entspannungsarbeit – nicht etwa nur das Gefühl angesprochen, sondern auch der „Kopf“, der Verstand und das Begreifen. 

  • Im systematisierten Vergleichen, das im Ansatz bereits in unserer praktischen Arbeit stattfindet, zeigt sich, wie sich die Methoden gegenseitig inspirieren und vertiefen; dies gilt auch für die Forschungs- und die Stressbewältigungs-Methoden im übergreifenden Dialog unter einander.
  • Auf der Basis Quantitativer Daten vertieft sich im Forschungsprozeß die zunehmende „Genauigkeit“ auch von „Qualitativer Sozialwissenschaftlicher Forschung“ (Kracauer, Adorno): Benötigt wird dabei Einfühlen (Empathie) ebenso wie verstandes- orientieres, distanzierendes Reflektieren, z. B. exemplarisch der vielgestaltigen Rollen von Anleiter und Teilnehmer. Dies kommt wiederum direkt unseren Kursen und Fortbildungen zugute.
  • Unsere Forschung regt für die praktischen Entspannungsverfahren an, übertreibende Überbetonungen des Entspannens zu vermeiden sowie das Haschen nach Effekten, die nur kurzzeitig wirksam bleiben; sodass ausgeglichene und sich stabil erhaltende Spannkraft möglich wird, in einer geschmeidigen Vielfalt, die je nach Situation unterschiedlichsten Bedürfnissen gerecht werden kann – statt verkopfenden Übungen, die viel zu viel vom Wollen bestimmt sind oder benommen machen. 
  • So erarbeitet unsere Forschung, wie künstliche Suggestivkraft vermieden werden kann, die Wirkungen oft mehr herbei redet, statt Spannkraft und Entspannen feinsinnig und sinnlich von innen her zu erschließen und zu stärken. Von daher wird manipulativ suggestiven Übungen entgegen gewirkt, die mit der Art ihres Einübens abhängig machen und damit sogar schwächen.
  • Unsere Grundlagenforschung sucht praktische praktische Antworten auf die dringlicher gewordenen Ansprüche unserer Leisungsgesellschaft in Entspannungsverfahren, welche fundamental die vielseitigen biologischen und psychischen Fähigkeiten des Menschen betreffen;
  •  sie erarbeitet dies auf der Grundlage aktueller und zugleich traditionsreicher, fächer-übergreifender Wissenschaftsmethoden.                                                                         
  • Ein wesentlicher Gegenstand für unsere Forschungs-Methoden ist die Sprache der Anleitungen, ihre  Bewusstheit und                                 
  • die Bedeutung des Nichtsprachlich-Vorbewussten, nicht zuletzt der Pausen, des Nachspürens im Schweigen.
  • Dabei  wird viefach von Moden und von stark kommerziellen Einflüssen Verdrängtes wieder neu entdeckt. Ebenso ist der aktuelle Bestand der Texte, auch unserer eigenen, stets in neuen Zusammenhängen und aktuell werdenden Fragestellungen zu sichten. Fehlentwicklungen zu korrigieren bleibt so eines unserer Richtziele.

Auch unsere Forschungen/Veröffentlichungen haben viel Anerkennung erfahren:                                                                                               

  • von den Spitzenverbänden der Kassen, anerkannten Verbänden, Einrichtungen, Experten;                                         
  • und von vielen Teilnehmern, die bundesweit bereits gut 15 000 unsere Fortbildungen absolviert haben.

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